Unter den Sehenden ist der Erblindende in Panik

Posted by on 22 Sep 2009 | Tagged as:

Auch in diesem Urlaub hat sich der Familienspruch “Bei uns ist es nie langweilig!” bewahrheitet: Statt wie erwartet beim jährlich wiederkommendem Augenarztbesuch gesagt zu bekommen, dass ich eine neue Brille brauche, fing der Arzt an, mir komische Fragen zu stellen. Ob ich generell erhöhten Augeninnendruck hätte. Ob in der Familie Augenkrankheiten vorkommen…

Es stellte sich raus, dass er in meinen Augen Glaukome entdeckt hatte. Glaukome (auch grüner Star genannt) sind die häufigste Erblindungsursache in den Industrienationen…

Der Arzt meinte aber, dass noch kein Grund für Sofortmaßnahmen bestände und er mich in sechs bis zwölf Monaten nochmal untersuchen wollen würde, um eventuelle Veränderungen zu notieren. Sollte sich an meinen Augen nichts ändern wären meine Augen halt so wie sie sind und es bestünde keine Gefahr für mein Augenlicht.

Zur Sicherheit wollte er die Unterlagen von meinem vorherigen Augenarzt anfordern, um langfristige Veränderungen bemerken zu können.

So weit, so unschön. Am nächstem Tag habe ich eine Nachricht auf meiner Mobilbox bemerkt, die ca. 30 Minuten, nachdem ich dem aktuellen Augenarzt die Nummer vom alten Augenarzt gegeben hatte, angekommen war: “Praxis Dr. X, wir haben die Unterlagen von ihrem vorherigem Arzt erhalten und würden gerne kurzfristig 5 Untersuchungstermine an einem Tag haben. Rufen Sie uns bitte schnell zurück”. Natürlich habe ich die Nachricht erst Freitag nach Ende der Sprechstunde bemerkt…

Das Wochenende über habe ich mehr schlecht als recht geschlafen, wie man sich denken kann. Montag 08:00 habe ich dann in der Praxis angerufen. Es stellte sich herraus, dass mein vorheriger Arzt explizit auf Glaukome geachtet hatte und nichts feststellen konnte -> die aktuellen Glaukome sind in den letzten zwei Jahren entstanden.

Ich habe dann für Dienstag (heute) vier Termine für Augeninnendruckmessungen bekommen und zusätzlich eine Gesichtsfeldanalyse und eine laserbasierte Ausmessung meines Sehnervs. Letzteres wird übrigens nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, obwohl es die Diagnosezeit massiv verkürzt.

Ich habe heute also vier Mal ätzende Salzsäure (der Arzt behauptet, es wäre ein Betäubungsmittel, aber ich glaube ihm nicht!) in die Augen bekommen, um anschließend mit einem Messgerät in beide Augen gestoßen zu werden. Scheißtag!

Am Ende des Tages habe ich dann die Diagnose bekommen: Meine Augen hätten ein massives Problem und ich müsste mein Leben lang Medikamente nehmen wenn die laserbasierte Ausmessung nicht gewesen wäre. Die hat nämlich gezeigt, dass der Kanal für meinen Sehnerv mehr als doppelt so groß ist wie bei normalen Menschen und somit alles in bester Ordnung ist. Ich soll jetzt blos regelmäßig zur Kontrolle kommen um ganz sicher zu sein, dass da nichts ist.

Immerhin der Zahnarzt wollte nicht bohren…

Überraschend moderne Verwaltung

Posted by on 05 Sep 2009 | Tagged as:

Ich stehe eigentlich mit Behörden auf dem Kriegsfuß. Veraltet, unflexibel und ineffektiv sind meine Assoziationen beim Wort “Amt”. Deswegen bin ich extrem überrascht gewesen, als mein Schatz Kathrin mir einen Link auf den Onlineantrag für Briefwahl geschickt hat. 6 Eingaben später ist mein Antrag abgeschickt. Hätte nicht gedacht, dass die Projekte rund um die moderne Verwaltung so weit fortgeschritten sind…

Liebe Windows Server 2003 Ressource Kit Entwickler

Posted by on 26 Aug 2009 | Tagged as:

Ein “return code” ist eine Zahl, die ein Programm zurück liefert, wenn es beendet wird. Diese Zahl wird normalerweise dafür genutzt zu signalisieren, ob das Programm erfolgreich durchgelaufen ist oder um eventuell aufgetretene Fehler mitzuteilen. Normalerweise gilt die Konvention, dass ein return code ungleich Null ein Fehler ist.

Nicht so bei robocopy, einem Kopierprogramm aus dem Windows Server 2003 Ressource Kit (die Mühe, ® und ™ richtig zu setzen, spare ich mir). Dort bedeutet return code Null, dass nichts pasiert ist und return code 1, dass Dateien korrekt kopiert worden sind.

Eine Stunde meines Lebens, die ich nicht wieder zurück bekomme…

Geniale shortstory: Manna by Marshall Brain

Posted by on 11 Aug 2009 | Tagged as:

http://www.marshallbrain.com/manna1.htm

Stöckchen: Was ich (nicht) mag

Posted by on 10 Aug 2009 | Tagged as:

Ich fange das Stöckchen von Kathrin auf:

Was ich nicht mag:

  • knusprig warm gebügelte Hemden anziehen
  • den Geruch von frischen Plastikkabeln
  • salzige Finger nach dem Pommes-Essen

Was ich mag:

  • Im Vorbeigehen jeden Pfahl eines Zaunes berühren
  • Nicht auf Pflasterfugen treten
  • die fünf Sekunden Orientierungslosigkeit beim Aufwachen

Ich gebe dieses Stöckchen weiter an Erika, Martin und Reuben.

Amy

Posted by on 04 Aug 2009 | Tagged as:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Snowday

Posted by on 04 Aug 2009 | Tagged as:

Manchmal zweifel ich an meinen Fähigkeiten…

Posted by on 23 Jul 2009 | Tagged as: ,

Ich suche jetzt schon seit zwei Tagen nach Brand-konformen CD-Icons (Icons, die in Windows angezeigt werden, wenn die CD eingelegt wird).
Ich finde Templates für so ziemlich alles, was man braucht (oder auch nicht braucht: Ich habe Hüllen für Musikkassetten gefunden…), aber ich kriege einfach nicht den richtigen Suchbegriff zusammen, um CD-Icons zu finden.

Ohne Worte

Posted by on 21 Apr 2009 | Tagged as:

Banenenrepublik Deutschland

Banenenrepublik Deutschland

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Posted by on 06 Mar 2009 | Tagged as:

Gut: Ich kann Mailinglisten anlegen.

Schlecht: Ich vergesse, mich als owner einzutragen.

Gut: Die Liste wird trotzdem angelegt.

Schlecht: Jetzt kann ich sie nicht mehr verändern.

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